Around South East Asia in 90 Days!

Übersichtskarte

last Trip: Bali

Freitag, 28.10.2011
so, ich bin zurueck von der letzten Reise in Suedost-Asien! Dieses Mal waren wir zusammen mit 2 anderen Praktikantinnen auf Bali. Am Freitag Abend gings los und weil Mittwoch hier in Singapur Feiertag war, haben wir 2 Tage frei genommen fuer einen laengeren Urlaub.
  
Tim, Stefan und ich hatten schon Hotels gebucht und Doerthe und Kate wollten alles spontan machen, weshalb wir uns erstmal getrennt und auch nichts genaues ausgemacht haben. Wir 3 sind dann am FR nach Ubud ins Landesinnere gefahren. Die Aussenanlage vom Hotel war sehr schoen, unser Bad hatte aber etwas von einem Gefaengnis und die Zimmertueren waren nicht gerade sicher. es war eine kleine Fluegeltuer, an der 2 Metallringe mehr oder weniger befestigt waren, die man dann einfach mit einem Vorhaengeschloss zusammen halten konnte... Geklaut wurde zum Glueck nichts ;)
 
 
1. Tag:
 
nach dem Fruehstueck sind wir erst mal ein bisschen durch Ubud gelaufen und haben Laeden angeschaut. Unser Ziel war eigentlich der Monkey-Forest, aber dann haben wir uns einen Taxi-Fahrer genommen und sind zu den Seen im Norden gefahren. Da hat es aber leider geregnet und man konnte nicht so viel sehen. Wir waren dann auch noch bei den Reisterassen, die sind echt cool und haben ein ganz besonderes gruen. Die Fahrt hat auch wieder recht lang gedauert, nicht weil die Entfernungnen so gross sind, sondern wegen der Strassenqualitaet.

Auf dem Weg haben wir auch noch eine Kaffeeplantage besucht, wo wir sehen konnten, wie Jackfruit (groesste Frucht der Welt), Kaffee und Kakao angebaut werden. Die Kaffeebohnen wurden dann direkt von einer alten Frau auf dem Ofen geroestet. Es gab auch Luwaks, das sind so kleine katzenartige Tiere, die in kleinen Metallkaefigen hocken und den ganzen Tag Kaffeebohnen fressen muessen. die ausgeschiedenen Kaffeebohnen sind dann eine Delikatesse (und sehr teuer!!). Wir durften dann verschiedenen Kaffee, Kakao und Tee probieren und wollten auch echt was davon kaufen - bis wir die Preise gesehen hatten! Der Kaffee kostete ungefaehr ads Doppelte wie in Deutschland und fuer die Menge von ca 10 Tassen Tee wurden auch umgerechnet etwa 8 Euro verlangt. Dann haben wir doch nix gekauft ;)
Kaffeebohnen hier werden die Kaffeebohnen geroestet Kakao Jackfruit Luwak
 
Am Nachmittag waren wir dann wirklich noch im Monkey-Forest. Man konnte auch Bananen fuer die Affen kaufen, was wir zum Glueck nicht gemacht haben. Man konnte naemlich  einige Touris beobachten, die ein paar Bananen hatten und dachten, sie koennen dann einzelne Stuecke an die Affen verfuettern. Es war dann eher so, dass die Affen einfach auf die Leute gesprungen sind und alle Bananen weggerissen haben :D Sonst waren diese Affen aber ganz friedlich...

 
 
2. Tag:
 
nach einer kurzen Nacht, die um 2:00 geendet hat, wurden wir vom Taxi abgeholt und zum Vulkan Mt. Batur gefahren. Um kurz vor 4:00 gings dann los, zu Fuss auf den Vulkan. Ich hatte bloederweise keine festen Schuhe auf Bali dabei und habe den Vulkan im Kleid und meinen Tamaris-Bluemchen-"Wandersandalen" bestiegen :D Am Anfang vom Aufstieg konnte man noch die Umgebung geniessen, Unten war der groesste See von Bali (Lake Batur), der Mond war ganz hell und ueberall waren Sterne. Irgendwann wurde es aber doch recht anstrengend, weil wir auch zuegig gelaufen sind und man hat sich doch das eine oder andere Mal gefragt, warum man sich so was freiwillig antut un noch Geld dafuer zahlt :D
Oben angekommen, war das aber vergessen, weil die Aussicht gigantisch war. Bei Kaffee, Bananen und Eiern (wir mussten uns erstmal aufwaermen, es hatte nur 20 Grad!) haben wir dann zugeschaut, wie die Sonne hinter Mt. Agung und den Vulkanen auf der Insel Lombok hervorkam. Das Licht war ganz orange und unten waren noch die ganzen Wolken, die aussahen wie Schnee. Ploetzlich waren dann auch Doerthe und Kate da, weil die beiden zufaellig am gleichen Tag diese Tour gemacht haben, das war dann natuerlich gleich nochmal besser! Nach der Pause sind Tim und Stefan noch ein Stueck weiter hochgelaufen, aber das ging mit meinen Schuhen nicht so gut ;) ich hat es allerdings gewundert, dass es am Vulkan ueberhaupt nicht nach Schwefel gestunken hat, aber man konnt auch nicht so viele Daempfe sehen. Wir sind dann irgedwann wieder runter gelaufen und dachten, es waere schon Mittag, da war es gerade Mal 9:00 :D

 
Eigentlich wollten wir dann zu den "Hot Spas", also einer heissen Quelle. Als wir dort waren, war es aber nur ein kleiner Pool mit lauwarmem Wasser neben einer Huette mit lauten Maschinen und es haette auch noch viel Eintritt gekostet, deshalb haben wir diesen Programmpunkt gestrichen und sind gleich zum groessten Tempel (Besakih) gefahren. Dort mussten wir auch ein Tuch anziehen und ganz viele Hindus standen mit Klamotten im Wasser. Vermutlich um die Suenden abzuwaschen oder so. Dann gab es ein Stueck weiter noch ganz viele Opfergaben, also Schalen mit Blumen, Essen und Geld. Solche kleinen Schalen stehen eh ueberall rum: auf Mauern, auf Fensterbrettern, auf der Strassen, im Taxi,....
dafuer muss man auch noch zahlen...
 
Auf dem Rueckweg waren wir nochmal bei anderen Reisterassen. Auch dort gab es ueberall Laeden mit Holzschnitzereien und Mosaikteller und so. Das ist ja eine Kuenstlergegend. Ich wollte mir eigentlich ein Bild kaufen mit Reisfeldern und dem Vulkan und so, hatte auch schon echt gut verhandelt und die Verkaeuferin hat es schon vom Rahmen runter gemacht. Aber dann war die Schutzverpackung 1 Blatt Zeitungspapier. Ich hab dann gesagt, dass ich es so halt nicht mitnehmen kann und sie ist voll sauer geworden und hat rumgeschrien, dass ichs kaufen muss. Ich haetts ja gern gekauft, aber ohne Verpackung ist der Transport etwas schwierig. Dann hat sie mich verflucht und noch ewig hinterher geschrien :D

 
Es war danach immer noch recht frueh und wir haben in den letzten Monaten so viele Tempel gesehen, dass wir uns fuer einen Nachmittag am Pool im Hotel entschieden haben. Abends, als wir gerade nach Ubud wollten, kamen dann Doerthe und Kate spontan bei uns vorbei und wir sind zusammen in die Stadt gefahren. Da waren wir dann noch auf dem Markt und spaeter was essen.

  
 
3. Tag:
 
An diesem Tag sind wir alle 5 zusammen losgezogen. Zum Glueck war das Taxi gross genug, denn wir hatten auch noch das ganze Gepaeck dabei, weil wir fuer die letzten 2 Tage nach Kuta gegangen sind. Der 1. Stop war bei einem Strand mit ganz schwarzem Sand. Ich weiss leider nicht, wie der hiess. Auf den Bildern kommt es auch nicht so richtig raus, aber der Sand hat auch voll geglitzert. Dort waren wir dann eine Weile, allerdings nicht zum Baden.

 
Danach sind wir nach Nusa Dua gefahren, wo wir auch 2 Tauchgaenge gemacht haben. Das mit dem Tauchen war so eine Sache. Die Preise dafuer sind auf Bali halt mal doppelt so hoch wie in den anderen Laendern hier! Wir konnten dann aber auch nochmal verhandeln und haben fuer die 2 Tauchgaenge pro Person 60 USD statt 140 USD gezahlt, inklusive Mittagesen. Das war dann schon OK.
Der 1. Tauchgang war auch echt cool, nicht so toll wie auf den Philippinen, aber schon gut. wir haben kleine Beutel mit Brot mitgenommen, um die Fische anzulocken. Einige waren voll wild, mir haben sie die Tuete aus der Hand gerissen und Doerthe wurde von einem Fisch in die Hand gebissen! Wir wurden dann auch die ganze Zeit von einem Schwarm gelber Fische verfolgt. Ausserdem haben wir Feuerfische, Lion-Fish, eine fette Moraene und eine schwarze Wasserschlange mit gelben Streifen gesehen. Und dann gab es auch noch Sting-Rays (Rochen)! Beim 2. Tauchgang war leider die Sicht ganz schlecht.
 
Unsere letzte Station war der Klippentempel Ulu Watu ganz im Sueden der Insel, wo wir den Sonnenuntergang anschauen wollten. Es war auch echt cool da, bis auf die Affen! Vorne stand schon ein Schild, dass man Huete, Brillen, Flaschen, etc, also alles, was lose ist, wegpacken soll. Das sollte man wirklich! Die Affen klauen alles!! also wir hatten gesehen, dass sie Muetzen genommen haben und einer hatte auch eine Brille im Maul. Ein Affe hat auch Doerthes Bikini-Bendel geschnappt. Ploetzlich hat mich ein riesiger, fetter Affe anegguckt, ist losgerannt, hat sich auf menien Fuss gestuerzt und meinen FlipFlop geklaut!!! Ich hab mich so erschrocken! und ich hab ihm lieber den Schuh gegeben, als nachher einen Affenbiss im Fuss zu haben ;) Der Affe ist dann mit meinem Schuh auf den naechsten Baum gerannt und hat ihn zernagt... Immer wenn etwas von einem Affen geklaut wird, kommen dann ein paar einheimische mit Bananen oder so und versuchen die Sachen zurueckzukriegen (bevor sie ueber die Klippen fliegen) und man muss danach halt Geld geben. Nach einer ganzen Weile hatte ich meinen FlipFlop dann zurueck. Doerthes FlipFlop wirde auch fast geklaut, aber sie konnte ihn festhalten und der Affe hat dann nur ein Stueck davon abgebissen :D Wir haben dann noch den Sonnenuntergang angeschaut, immer bereit wegzurennen, wenn wieder ein Affe kommt und angreift :D

 
In Kuta haben wir uns dann spaeter zum Essen getroffen (wir waren in verschiedenen Hotels). Als wir gerade ins Restaurant gehen wollten haben uns 2 andere Touris angesprochen mit "Seid ihr aus Deutschland? Aus Stuttgart? Arbeitet ihr bei Bosch?" :D voll lustig, einer kannte mich wohl vom sehen aus der Kantine in Feuerbach, weil die beiden bei Etas arbeiten  (@Sarah: sie kennen dich!) So klein st die Welt!
Das Essen dort war voll gut und auch voll guenstig, sodass wir bis zum Ende unseres Baliurlaubs alle Mahlzeiten dort hatten :D Nach dem Essen haben wir auch gleich nochmal ein bisschen eingekauft.
 
 
4. Tag:
 
Am Schluss vom Urlaub war Entspannung geplant und deshalb haben wir den ganzen Tag am Strand verbracht. Wir haben Liegen gemietet und Doerthe & Tim waren auch Surfen. Das einzige was etwas genervt hat, war, dass man keinen Schritt laufen kann, ohne dass jemand gleich was verkaufen will. Man kriegt auch alles: Liegestuehle, Sonnenschirme, Obst, Eis, Modeschmuck, Massagen, Manikuere,... Alles direkt am Strand :D Wir haben analysiert, dass man ganz einfach mit ca. 15 englischen Begriffen Sales Manager auf Bali werden kann :D Meistens reichts schon, diese 15 Woerter im Selbstgespraech anzuwenden, etwa so: "Hello my friend! Chair? Cheap cheap! OK? OK! ... "

 
Wir hatten die Liegen von Abu gemietet, der sich auch imemr wieder zu uns gesetzt hat und uns davon ueberzeugen wollte, abends an den Strand zu kommen und mit den Locals zu trinken und es gibt dann auch Mushroom-Soup und Mushroom-Juice (also Magic Mushrooms). Er meinte, das sei ja voll gut, damit kann man die ganze Zeit lachen und sehr gut entspannen und das sei wie ein "Ticket to the Moon" und so :D Das wird wohl oft mit Touris so gemacht: abfuellen, Drogen geben und Geld klauen ;) Abu war im Nachhinein aber doch ganz OK, wir waren ja abends natuerlich nicht da, er hats kapiert, dass das bei uns nicht klappt und am naechsten Tag kam er wieder die ganze Zeit her und hat sich unterhalten. Wir haben ihn dann Mr. Mushroom genannt, was er ganz amuesant fand. Er meinte auch, dass Mushrooms ja keine Drogen seien und jeder macht das. Das ist wohl wahr :D Und es wird auch ueberall auf offener Strasse angeboten...
 
nach dem ganzen Tag am Strand hatte ich nicht mal Sonnenbrand! Abends haben wir uns wieder im gleichn Restaurant getroffen zum Essen. Danach wollten wir nochmal shoppen und haben einen voll coolen Donut-Laden entdeckt. Wenn man 1 Getraenk gekauft hat, gabs einen Donut umsonst dazu, der hat natuerlich gleich nochmal viel besser geschmeckt ;)
 
Spaeter sind wir noch in einen Club (Sky Garden Lounge) gegangen, wo es fuer Frauen Free Flow gab. Es gab auch eine Feuershow und seeehr viele seeehr wenig bekleidete Gogo-Taenzerinnen. Eine wollte mich mit auf so eine andere Tanzflaeche ziehen und hat mir dabei ihre ganzen kaum bedeckten Koerperteile fast ins Gesicht gestreckt, aber ich konnte mich noch retten :D Die Leute waren ueberwiegend verschwitzte Russen in Muskelshirts... Irgendwann hats dann auch gereicht, aber Stefan mussten wir fast raustragen ;)
 
 
5. Tag:
 
Wir haben uns wieder an der gleichen Stelle am Strand getroffen und haben da den halben Tag verbracht. Mittagessen gabs wieder im gleichen Restaurant und dann mussten wir uns um 4 auch schon auf den Richtung Flughafen machen und der letzte Urlaub in Suedost-Asien ging zu Ende.........for now ;)

Urlaub auf den Philippinen :)

Mittwoch, 19.10.2011
hallo, ich bin zurueck vom vorletzten Urlaub auf den Philippinen, genauer gesagt in Moalboal auf der Insel Cebu! Es war echt schoen da und wir sind alle sehr erholt ;) Mit dem Wetter hatten wir auch richtig Glueck, es gab ja kurz vorher einen Taifun, aber wir hatten die ganze Zeit Sonne! Dieses Mal waren wir eine groessere Gruppe, weil Tims Besuch auch dabei war. also hier die Zusammenfassung:
 
 
1. Tag:
 
Am MI Morgen sind wir nach Cebu geflogen. Dort angekommen, erwies sich die Bargeldbeschaffung als etwas schwierig. In Moalboal selber gibt es naemlich keine ATMs (Geldautomaten), der naechste ist 1,5 Stunden Fahrt entfernt. Am Flughafen gabs genau einen ATM, der leider nicht funktioniert hat... Wir wurden aber vom Hotel abgeholt und der Fahrer hat dann nochmal woanders gehalten, wo wir dann auch alle, bis auf Stefan, Geld bekommen haben. Die Fahrt zum Resort war schon etwas laenger, 3 Stunden fuer 100km! Fast wie in Vietnam :D Aber man konnte ja schon einiges von der Insel sehen.
1. Eindruck: es weihnachtet!
 
Das Resort war echt cool, nicht besonders gross und wir waren die einzigen Gaeste. Deshalb gab es auch mehr Personal als Gaeste, was nicht hiess, dass man die bestellten Sachen schnell bekommen hat^^ Die Arbeitsweise war schon ziemlich langsam  und nicht gerade effizient. Wenn z.B. 6 Leute ein Glas Wasser bestellt haben, ist der Kellner halt 6 Mal einzeln gelaufen :D Die Zimemr waren "Huetten" und auch recht gross und direkt am "White Beach". Bis wir dann aber im Hotel nach der langen Fahrt angekommen waren, war es schon dunkel und wir haben halt gegessen und Eisschokolade mit Sahne getrunken. Das hatte ich dann jeden Tag. Die Sahne war zwar eher eine Fettcreme, aber voll toll und mit Zuckerstreusseln und Sahne gibts ja in Singapur auch nicht ;)
 
 
2. Tag:
 
Auch beim Fruehstueck, das sehr lecker war, mussten wir feststellen, dass die Filippinos beim Timing/Servieren von Essen nicht so begabt sind *g* Wir haben zuerst (nach 30min) Toast gekriegt, der dann halt kalt war, bis das Omelett kam und die Getraenke wurden erst nach dem Essen gebracht, aber wir waren ja im Urlaub und hatten auch Zeit ;)
 
Danach sind wir dann zum Strand gegangen und haben uns ausfuehrlich gesonnt. Am Strand gab es auch schon ueberall Korallenstuecke und riesige Muscheln, weil das Korallenriff an vielen Stellen bis fast zum Strand reicht. Der Sand war auch ganz hell und das Meer dunkelblau-tuerkis. Wir konnten dort auch einige Ladyboys beobachten, die getanzt und vermutlich fuer den Ladyboy-Kontest am Abend geuebt haben :D Morgens wollt mir gleich jemand einen Bonsai-Baum verkaufen! Aber sonst gabs eigentlich nix zu kaufen, nicht mal Postkarten. Aber man konnt danna auch in Ruhe am Strand liegen und musste nicht dauernd irgendwelche Verkaeufer wegschicken :D
angespuelte Riesen-Qualle
 
Abends sind wir dann an den Panagsama-Beach gefahren, wo es eingie Bars und Restaurants gibt. Aber auch da gab es eigentlich keine anderen Touris. Wir haben dann erst was gegessen und waren dann Billard spielen. Vom Hotel sind gleich 2 Fahrer mitgekommen, die auf uns gewartet haben. Man konnt halt nicht wirklich alleine raus, weil zum Hotel gar keine richtige Strasse mehr gefuehrt hat, nur eine unbeleuchtete Dirt Road. Fuer 10km hat man auch hier 30min gebraucht. Aber so hats auch gut geklappt.
 
 
3. Tag:
 
Morgens sind wir losgefahren zum Kawasan-Wasserfall, 1 Stunde Fahrt in einem kleinen Lieferwagen :D Dann mussten wir noch ca. 20min laufen und waren dann am Wasserfall. Der war ganz hellblau (und auch etwas kalt, weil es ja von den Bergen kam). Wir haben dort dann noch ein Floss gemietet, damit wir ganz zum Wasserfall hinkonnten. Anders waere das gar nicht gegangen, weil das Wasser so stark war, man musste auch eine Schwimmweste tragen. Wir sind dann sogar utner den Wasserfall gefahren und der Tour-Guide hat sich mehrmals komplett drunter gelegt. Er meinte, das sei wie eine Massage :D
 
 
Wir hatten dort dann noch ein Fruechte-Picknick und sind dann weiter gelaufen zu den anderen Wasserfaellen. Bei einem konnt man auch noch baden und von den Felsen aus reinspringen :)
 
Nachmittags waren wir dann wieder bei uns am Pool und Strand und abends nur im Hotel.

 
 
4. Tag:
 
Das war unser Tauch-Tag! Wir sind morgens frueh losgegangen und mit dem Schiff nach Pescador Island gefahren. Die Schiffscrew war auch sehr Hilfsbereit mit der ganzen Tauchausruestung und dann gings los. Die Unterwasserwelt dort war echt gigantisch. Wir hatten vorher schon mal gehoert, dass weltweit die Philippinen zum Tauchen am schoensten sein sollen und ich glaub das stimmt auch! Alles war ganz bunt mit den ganzen Korallen und Fischen. Es kam auch gleich am Anfang eine riesige Schildkroete vorbei, viel groesser als die von Tioman mit bestimmt 1m Durchmesser! Wir sind dann 1 Mal um die Insel rumgetaucht (die ist ganz klein) und sind dann zu den Sardinenschwaermen gekommen. Ploetzlich war es naemlich dunkel ueber uns, das waren die Sardinen! Das war total beeindruckend, Millionen silbern glaenzende Sardinen, die auch so Formationen gebildet haben, wie bei "Findet Nemo"!  Aber dann kam ein Thunfisch und hat eine Sardine, die sich vom Schwarm entfernt hatte, gefressen!!! Ich hatte noch mehr Luft als Tim und Stefan und bin dann nochmal mit dem Divemaster alleine los, das hatten wir sonst auch nicht, da wars dann so, dass dann alle hoch sind, wenn einer keine Luft mehr hatte. Aber so wars auch voll cool, ich hatte dann naemlich 1 Stunde statt 45 min :)
 
Der 2. Tauchgang war am Schildkroetenplatz, da haben wir auch nochmal 2 ganz grosse gesehen. Und Feuerfische und Moraenen und meine Lieblings-Fidschi-Fisch, den Yellow Box Fisch :D Also das Tauchen auf den Philippinen war echt das Beste Tauchen, was wir hatten!
   
 
Mittags war weder Strand/Pool-Programm, da war ich auch nochmal Schnorcheln am House-Reef vom Hotel und hab eine schwarz-weiss-gestreifte Wasserschlange gesehen. Spaeter waren wir nochmal am Panagsama-Beach essen und Billard spielen. Wir hatten gehoert, dass im Ort eine Fiesta ist und wollten eigentlich da hin, aber die Fahrer haben uns ziemlich davon abgeraten und gemeint, da seien ja keine anderen weissen und die Leute waren mittags schon besoffen und wir sollten lieber nicht hingehen. Wir sind dann vorbei bzw durch gefahren und wurden auch voll angestarrt und die Fahrer haben uns auch deutlich aufgefordert, die Fenster zu schliessen. Manche hatten von aussen auch schon die Hand am Tuergriff und ein paar Kinder haben ganz fasziniert unser Auto gestreichelt. Das war wahrscheinlich fuer sie so, als ob in Deutschland irgendwo auf dem Dorffest eine Stretch-Limo rumfaehrt :D War dann wahrschienlich doch besser, dass wir nicht da waren. Morgens, als wir tauchen waren, ist wohl auch einer vom Hotel mit Gewehr rumgelaufen, wir haben dann mal nicht nachgefragt, was er damit wollte ;)
 
 
5. Tag:
 
Die Zeit auf den Philippinen ging ja voll schnell um und dann mussten wir auch schon wieder abreisen. Ein letztes Fruehstueck mit langen Wartezeiten und nochmal in den Pool und eine Eisschokolade, dann war der Urlaub auch zu Ende.
 
Also es war schon wieder nochmal was anderes, dasSicherheitsrisiko war dort wahrscheinlich auch am hoechsten, aber trotzdem wars echt super da und ich koennt mir auch vorstellen nochmal Urlaub da zu machen. Es gibt ja auch noch 10 andere Dive-Sites, die wir jetzt noch nicht kennen :D

Bangkok und Erholung in Singapur

Montag, 10.10.2011
dieses Mal kommt ein Eintrag ueber 2 Wochenenden. In der letzten Woche hatte ich immer viel zu tun, da bin ich gar nicht dazu gekommen!
 

Bangkok:
 
Letzte Woche waren wir zum zweiten Mal in Thailand, in Bangkok. Am Freitag abend sind wir mit 1,5 Stunden Verspaetung losgeflogen und sind dann recht spaet im Hotel angekommen. Wir sind dann auch gleich wieder los, um was zu Essen zu suchen. Eigenltich wollten wir zu nem Griechen und hatten uns auch schon hingesetzt, aber ich glaub, die hatten keine Lust nochmal zu kochen, weil ewig kein Kellner kam und er dann meinte, dass eh fast alles ausgegangen ist. Dann waren wir in einer Tapas-Bar. Dort haben wir festgestellt, dass wir wohl in der Schwulen-Strasse sind, wo sich Tim und Stefan nicht sooo wohl gefuehlt haben :D Spaeter sind wir noch ueber den Nightmarket gelaufen, wo man auf offener Strasse ungefaehr ALLES kaufen kann, also angefangen bei den normalen Souvenirs eber diverse Pornos und Sextoys bis zu Ninja-Sternen und Elektroschockern... Man wird auch ueberall von aelteren thailaendischen Maennern angehalten, die einem eine Liste hinhalten und versuchen, die Touris fuer eine "Show" zu begeistern. Die Liste enthaelt dann z.B. "Pussy Ping Pong Show", "Pussy opens Bottle" und "Boy and Girl make Love on the Stage". Wir waren dann aber nicht bei so einer Show ;)
 
Am naechsten Morgen waren wir erstmal beim Schneider und Tim und ich haben uns jeweils noch einen Anzug machen lassen. Danach war eine Bootstour geplant. Allerdings war das ziemlich teuer, also wir haetten dann pro Person fuer 1 Stunde ca. 15 Euro gezahlt. Wir haben dann den Preis runtergehandelt. Allerdings haben wir dann bemerkt, dass das auch ein privates Boot war und viel zu teuer. Wir haetten dann fuers ganze Boot 900 Baht gezahlt. Als wir angefangen haben, Leute zu suchen, die mitfahren wollen, weil ja noch genug Platz war, ist der Bootsmann sauer geworden und wollt uns nicht mehr mitnehmen. ZUm Glueck hat er uns unser Geld zurueck gegeben und wir konnten mit der oeffentlichen Faehre fahren, die dann nur 15 Baht pro Person gekostet hat!
beim Schneider
 
Mit dem Boot sind wir dann zum Palast gefahren, konnten da aber leider nicht rein, weil es anscheinend einen Truerfall gab und man n ur mit schwarzer oder weisser Festkleidung rein durfte, was wir natuerlich nicht hatten. Ein Touri-Polizist hat uns noch ein paar Tipps gegeben und ein TucTuc organisiert, das uns fuer weniger als 1 Euro ewig lang zu verschiedenen Sehenswuerdigketien gefahren hat. Wir waren dann bei dem grossen stehenden Buddha mit Tempel.Dort waren auch ganz viele Katzen unterwegs, weil es Glueck bringt, wenn man dort einen kleinen Vogel kauft und den dann freilaesst. Die Voegel werden danach wahrscheinlich gleich wieder gefangen und neu verkauft. Dann hatten wir einen kurzen Stop bei einem anderen Schneider, wir wollten da ja nix kaufen, aber die Taxi- und TucTuc-Fahrer kreigen Provision, wenn sie einen da hinbringen. Als letztes waren wir am Golden Mountain, einem Tempel auf einem Berg. Leider konnte man nicht mehr ganz hoch, weil es schon zu spaet war.

 
Wir mussten dann abends nochmal zu unserem Schneider zum anprobieren und Aenderungen vornehmen. Danach sind wir noch in eine Skybar gegangen mit super Ausblick, aber leider nicht in unserer Preisklasse. Deshalb sind wir auch wieder gegangen und haben woanders was gegessen und sind dann nochmal RIchtung Schwulen-Strasse vom Tag davor. Irgendwie gabs davon aber noch mehr Strassen und Gassen ;) Wir haben dann eine Bar mit Live-Musik, ohne "Show" gefunden und haben da noch einen Cocktail getrunken. Dort war gerade "Cowgirl-Party" und die Kellnerinnen waren alle sehr leicht bekleidet und wurden dann auch ab und zu von aelteren europaeischen Maennern mitgenommen. Normal halt ;)
 
Am Sonntag wollten wir eigentlich nochmal zum Golden Mountain, aber leider kannte kein Taxi-Fahrer diesen Berg. Gut, dass die sich in  ihrer eigenen Stadt alle so super auskennen. Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel war auch schon eine groessere Geburt. Wir sind dann einfach in Chinatown in einen anderen ganz goldenen Tempel gegangen und von da aus nach Wat Arun gefahren. Dieser hohe, bunte Tempel war schon beeindruckend. Danach mussten wir auch schon zurueck zum Hotel. Mit dem Schneider war abgemacht, dass er die Sachen alle aendert bzw. fertig macht und dann einzeln ins Hotel schickt. Jacken, Hosen und Bluse/Hemd hat auch alles gut geklappt. Im Laden hatte er  die einzelnen Tueten beschriftet und vorbereitet, auch fuer meinen Rock. Aber leider war die Rock-Tuete nicht aufzufinden. Ich hab dann im Hotel auch ueberall suchen lassen und versucht im Laden anzurufen, aber der war halt sonntags zu und eine Rufumleitung gibts nicht. Auf irgendeiner anderen Visitenkarte haben wir dann eine Handynummer gefunden und ich hab mit dem Schneider ausgemacht, dass die den Rock nach Deutschland schicken, das waere auch kein Problem gewesen, aber bloed ist es halt schon. Ich wollt ja meinen Rock gleich. Als wir dann aber in Singapur zu Hause angekommen waren udn ich alles nochmal rausgeholt habe, habe ich auch tatsaechlich den Rock gefunden: Er war im Suit-Bag, in dem die Jacke geliefert wurde, unten mit Klebeband reingeklebt worden! Da hab ich mich dann schon gefreut, dass alles da war ;)
Wat Arun Wat Arun Wat ArunWat Arun Wat Arun  
 
 
Singapur:
 
Letzten Mittwoch, habe ich mit Doerthe, einer anderen Praktikantin in meiner Abteilung, mal etwas gemacht, um unsere deutsche Kultur aufrecht zu erhalten. In Singapur gibts naemlich auch ein paar kleinere Oktoberfeste. Unsere Abteilung hatte im Paulaner Hofbraeuhaus was reserviert, uns wars zum Essen aber zu teuer. Deshalb waren wir vorher Pizza essen, MI ist naemlich Ladies-Night und man bekommt in der Pizzeria entweder Nudeln oder Margherita, die normal 18$ kostet, umsonst. Danach haben wir beim Oktoberfest vorbeigeschaut, da gabs sogar eine echte bayrische Band :D Preislich hat das Oktoberfest in SIngapur das Original aber schon ueberholt, 0,5l Bier kosten hier 19S$, also ca. 11 Euro! War aber lustig da und auch die Asiaten hatten ihren Spass, auch wenn sie von den Liedern ja kein Wort verstehen :D
 
Am Wochenende sind wir dann mal hier in Singapur geblieben. Ich hatte mich schon seit laengerer Zeit darauf gefreut, mal auszuschlafen, weil wir ja immer on tour waren. Gut, dass ich dann am Samstag von allein um 7:20 Uhr aufgewacht bin, hab immerhin 20min laenger geschlafen als unter der Woche ;) Hab mich dann mit Doerthe zum Shoppen getroffen. Wir sind dann los nach Chinatown und haben ganz viele "Kruscht-Laeden" durchforstet. Angefangen hat der Tag ziemlich sparsam ;) Wir haben dann einen Stand mit indonesischen Suessigkeiten entdeckt und uns vollgestopft. War sehr lecker, auch wenn wir beide nicht sagen konnten, was genau drin ist. Spaeter haben wir dann voll coole Retailer-Laeden gefunden und auch zugeschlagen. Ich hab 2 Oberteile, 1 Kleid und eine Tasche gefunden :)
in Chinatown....
 
Danach haben wir uns mit ein paar anderen Praktis in der Arab-Street getroffen und waren dann marokkanisch essen. Ich bin dann spaeter zu Clarke Quay gefahren, dem Club- und Barviertel hier, um mich mit Tim und Stefan zu treffen. Tims Besuch ist heute angekommen und auch Nati und Gunnar, 2 Kommilitonen aus Stuttgart haben uns besucht. Also full house. Wir waren dann eine ganze Weile an der Bruecke, wo sich ungefaehr jeder trifft und man sehr gut Leute beobachten kann. Dort haben wir dann auch wieder die anderen Praktis getroffen, mit denen ich vorher essen war. War ganz cool da und wir habens geschafft, genau mit Beginn des Regens in ein Taxi zu steigen und heimzufahren :D
 
Am Sonntag haben wir dann erstmal ausgeschlafen und sind dann bei uns in den Pool gegangen. Das war das erste Mal, dass ich bei Tageslicht und sogar Sonne im Pool war! Um die Mittagszeit sind wir dann zur Marina Bay gefahren und  wollten auf das Hotel hoch. Wir sind auch hoch gekommen, aber nur bis zur Aussichtsplattform. Danach haben wir uns getrennt und sind in kleineren Gruppen los. Nati und ich hatten Badesachen dabei und haben unser Glueck versucht, in den fuer Hotelgaeste reservierten Infiniti-Pool zu gehen. Also der Pool ist ganz oben auf diesem Schiff, das auf den 3 Tuermen liegt. Erstmal sind wir ganz hochgefahren und gleich am Security haengen geblieben, der die Hotelkarten kontrolliert. Dann sind wir einfach ein paar Stockwerke runtergefahren und wieder ueber die Treppe hochgelaufen und schon waren wir am Pool, ganz ohne Probleme! Das war echt geil, das Wasser geht praktisch bis zum Rand und man schwimmt ueber der Stadt! Da hatten wir auch gleich vergessen, dass die Sonne mittlerweile nicht mehr gescheint hat und wir eigentlich essen gehen wollten ;) Wir waren dann ganz lang dort im Pool und sind dann noch in den warmen Whirlpool mit Schaum gegangen und haben uns da einen schoenen mittag gemacht :)
bei uns am Pool  an der Marina Bay, hinten das Marina Bay Sands, auf dem oben drauf der Pool liegt! der Pool oben auf dem Marina Bay Sands!
 
Auf dem Weg nach Chinatown, wo wir die anderen wieder treffen wollten, sind wir noch an einem voll tollen Laden vorbei gekommen und wir mussten beide einkaufen. Das Resultat bei mir war 1 Tasche, 1 Schal und 4 paar Sandalen :D Aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich in Singapur vorher noch gar nichts gekauft hatte und meine Sandalen leider kaputt gegangen sind, ich musste also zugreifen :D
meine Ausbeute vom Wochenende ;)
 
In Chinatown waren wir dann noch Dumplings essen, das ist so was aehnliches wie asiatische Maultaschen. Danach mussten wir uns auch schon auf den Rueckweg machen, weil Nati und Gunnar an diesem Abend schon wieder zurueck nach Malaysia geflogen sind. Das war dieses Mal auch ein echt cooles Wochenende, auch ohne Verreisen. Das naechste Wochenende beginnt fuer uns bereits am Mittwoch, da gehts auf die Philippinen! Deshalb muss ich die naechsten 2 Tage ganz viel arbeiten. Also bis zum naechsten Mal :)

Angkor Wat -lost in the flooded temples

Mittwoch, 28.09.2011
Am Donnerstag mittag gings fuer uns fuer ein verlaengertes Wochenende nach Kambodscha, genauer gesagt nach Siem Reap zu den Tempeln von Angkor Wat. Der Flughafen dort war sehr, sehr klein. Es gab auch nur 1 Start- udn Landebahn, also eine fuer beide Richtungen. aber da kommen wahrscheinlich eh nur max. 2 Flugzeuge am Tag an. Wir wurden dann abgeholt und zum Hotel gefahren - durchs Wasser, das ueberall auf der Strasse stand. Wir waren ja im Auto aber es waren auch viele Roller und Fahrraeder unterwegs... Das Hotel war aber im trockenen. Abends sind wir dann zu einer Apsara-Show mit All-You-Can-Eat gegangen. Das waren diese Tempeltaenzerinnen, die sich sehr langsam bewegen und hauptsaechlich Haende und Fuesse verdrehen. Tim und Stefan sind danach noch weiter in die Stadt, ich bin zum Hotel gefahren, weil ich leider seit DO morgen krank war und sich das auch uebers ganze Wochenende gezogen hat. SO langsam gehts wieder, aber ich bin immer noch angeschlagen...
 so kanns gehen...

Am naechsten morgen wurden wir dann von unserem persoenlichen Tuc-Tuc-Fahrer abgeholt. Ein Tuc-Tuc ist ein kleiner Roller, der einen offenen Wagen zieht. Wir hatten den Fahrer duer 3 Tage engagiert. Wir sind dann direkt nach Angkor Wat gefahren und haben uns die riesigen Tempelruinen angeschaut. Es ist wirklich alles sehr gross, sodass man schnell die Orientierung verliert und wir uns auch das eine oder andere Mal verlaufen haben... Wir waren dann auch noch bei Angkor Tom und ganz vielen anderen Angkors ;) Oft musste man ganz steile Treppen mit winzigen Stufen hochkrabbeln, was auf nassen, glatten Steinen gar nicht so einfach und ungefaehrlich ist. Dazu kam dann noch die Hitze und der Schirm, den man die ganze Zeit tragen musste ;) Manche Anlagen waren frueher auch von Moenchen bewohnt, viele waren aber auch nur fuer Bibliotheken und Gebete da.
unser Tuc-Tuc-Fahrer                  

Abends sind wir in die Stadt gefahren, in die Pub-Street. Auf dem Weg da hin gings wieder durchs Wasser. Wir haben noch gelacht und uns darueber amuesiert, wie das kalte, dreckige Wasser den Leuten gar nichts ausmacht, die laufen ja einfach so durch. Ein bisschen spaeter haben wir auch zu den Leuten gehoert, die einfach so durchs kalte, dreckige Wasser laufen, weil einem einfach nichts anderes uebrig bleibt, wenn man die Strassenseite wechseln will, oder sich auch nur irgendwohin fortbewegen. Das Wasser ging uns dann bis zu den Knien und wir hatten ja alle FlipFlops an ;) Wir haben dann eine ganz tolle Pizzeria gefunden, von wo aus wir auch nochmal so eine Apsara-Show im Nachbar-Restaurant anschauen konnten. Danac  h sind wir in die Cocktailbar am Nightmarket, die Tim und Stefan am Abend vorher ausfindig gemacht haben. Cocktails haben dort 3 USD gekostet. Vorher haben wir noch ein paar Sachen am Nightmarket gekauft und dann bei ein paar Cocktails mit den einheimischen Barkeepern in meinen Geburtstag reingefeiert.
 
An meinem Geburtstag selber hatte ich ziemlich Pech, mir gings dann gar nicht gut, ich konnt den ganzen Tag nichts essen und war voll schlapp. Ausserdem hats die ganze Zeit geregnet und wir konnten nicht, wie geplant, auf den Elefanten reiten. An diesem Tag war noch der Tomb-Raider-Tempel geplant, also der Tempel, in dem damals der Lara-Croft-Film gedreht wurde, aber der war leider wegen Ueberschwemmungen gesperrt. Wir haben uns dann ein paar kleinere Tempel angeschaut und eine lange Mittagspause eingelegt.  Wir warne dann noch bei einer traditionellen Khmer-Massage im Thai-Stil, was aber mit Gliederschmerzen nicht so eine gute Idee war :D Abends war geplant, dass wir nochmal in die Pizzeria und in die Cocktailbar gehen, weil das voll cool war. Leider war die ganze Stadt komplett ueberflutet und wir konnten gar nirgends hin. Erst haben wirs auch nicht geglaubt und sind mal ein paar Schritte die Strasse entlang gelaufen, aber als wir dann bis zu den Oberschenkeln im Wasser waren, sind wir doch lieber zurueck gegangen...
 
Am Sonntag war ja schon der letzte Tag, da haben wir dann das Elefantenreiten nachgeholt. Es war aber nicht direkt auf dem Elefant, sondern auf so einem Sitz, mit 3 Leuten pro Elefant, 1 mal um den Bayon Tempel. Danach haben wir noch bei der Affen-Wiese angehalten und bei einer Kuenstler-Werkstatt und dann gings auch schon zum Flughafen und zurueck nach Singapur.
 Fruechte fuer Elefanten und Affen

Kambodscha war jetzt das aermste Land, in dem ich bisher war. Das monatliche Durchschnittseinkommen liegt bei 30 USD. Ich habe mich mit iener Frau unterhalten, wo wir Seideschals gekauft haben. Sie hat erzaehlt, dass sie auch als kleines Kind schon Sachen verkaufen musst und Englisch gelernt hat, als sie mit Touris mitgegangen ist, damit die ihr was zu essen kaufen. Es sind auch ueberall Kinder gewesen, die versucht haben, Armbaender oder Schluesselanhaenger zu verkaufen. Ich hatte wieder meine Gummibaerchen dabei, darueber freuen sie sich dann auch. Die Leute sind aber trotz der groesseren Armut weniger aufdringlich gewesen als in Vietnam und haben nie direkt gebettelt oder Trinkgeld verlangt. Als wir mit dem Tuc-Tuc durch die kleinen Orte gefahren sind, haben die Leute auch immer gewunken und sich total gefreut, wenn man nur zurueck gewunken hat.
 Preisfrage: welches Transportmittel waehlt man am besten fuer eine 5-koepfige Familie und einen Busch? - richtig, einen Roller :DFeldarbeitFischerei im Hochwasser
Jetzt in Singapur bin ich gerade dabei mich zu schonen, damit ich am Wochenende wieder fit bin, weil da gehts nach Bangkok und da muessen wir ja meinen Geburtstag nachfeiern!
 
Achso, gestern haben wir auch meinen neuen Spaetzlesshaker, der extra hierher geschickt wurde, ausprobiert. 2 andere deutsche Praktikantinnen, denen ich vom Speatzlesshaker erzaehlt hatte, haben gestern spontan einen Topf und Badesachen mitgebracht und dann gabs bei uns Spaetzlesfest ;) Wir haben naemlich ueberhaupt kein Kuechenzubehoer, aber es hat gut geklappt, wir haben es sogar geschafft, die Spaetzle ohne Sieb, nur mit 2 Gabeln aus dem Wasser zu fischen. Mit jeder Runde sind sie dann besser geworden und wir haben uns alle mit Kaesspaetzle vollgestopf :D

hier kommen die Bilder!

Donnerstag, 22.09.2011

so, jetzt kommen endlich mal ein paar Bilder, die ich schon seit einigen Eintraegen versprochen hab ;) bei mir geht das Interenet immer noch nicht, aber ich konnte sie bei Stefan hochladen.So langsam haeuft sich das ja immer mehr an, naechste Woche hab ich ja schon wieder ganz viele neue. Heute mittag gehts naemlich ab nach Angkor Wat in Kambodscha :)

Ich fang mal mit den neuesten aus Thailand an:

in Phuket...Longtail Boat                      

Tioman:

hier noch welche vom botanischen Garten:

auf der Helipad-Party waren wir ja auch vor eingier Zeit:

und noch ein paar "ganz alte" aus Vietnam:

auf dem Markt...was man nicht alles auf einem Roller transportieren kann :DSnake-WineSchlangein der Reis-Verarbeitungs-Fabrik

Ko Phi Phi :)

Mittwoch, 21.09.2011
Das letzte Wochenende haben wir in Thailand verbracht. Am DO Abend sind wir nach Phuket geflogen, wo wir auch die erste Nacht waren. Also Phuket sit ein einziger riesiger Puff! Ueberall laufen die halbnackten Thailaenderinnen (von denen mindestens die Haelfte Lady-Boys sind) mit alten, dicken Europaern rum! Wir waren auch in der Schwulengasse, wo Stefan (dank Tim) von einem kleinen Thailaender, der nur mit einer sehr engen, sehr knappen, weissen Unterhose bekleidet war, angemacht wurde :D Stefan fand das allerdings nicht so lustig wie wir *g*
 
Am naechsten Morgen sollten wir um 7 zur Tour nach Ko Phi Phi abgeholt werden. Irgendwann haben wir mal angerufen und nachgefragt und dann gabs irgendwo nen Fehler, weil im System von der Reiseagentur stand, dass wir erst am SO gehen wuerden. Hat dann trotzdem noch alles geklappt, aber wir mussten halt selber nochmal ein Taxi bezahlen. Die Fahrt hat 2 Stunden gedauert und es war erst bewoelkt, aber dann ist doch die SOnne rausgekommen und ich hab mir erst mal nen Sonnenbrand geholt. Die "Tour" war etwas anders als erwartet, wir sind 1 mal um die 2. groesste Insel der Phi Phi-Gruppe gefahren zum Fotos machen, konnten aber gar nicht an einen Strand oder so. Das hat 30min gedauert. Danach konnten wir noch 1 Stunde schnorcheln und dann gabs Mittagessen auf der Hauptinsel. Damit war die 3-Tages-Tour beendet *g*
 

Wir sind dann zum Hotel gegangen und das war echt super. Wir hatten ein grosses Zimmer mit Meerblick direkt ueber dem Pool. Also da, wo der riesige Meerwasserpool aufgehoert hat, hat das Meer auch schon angefangen. Das Wasser dort war ueberall ganz klar und tuerkis.Wir lagen dann den Nachmittag ueber am Pool, um den Sonnenbrand noch ein bisschen auszubauen. Abends sind wir dann mal durch die "Stadt" gelaufen, haben Garnelen gegessen und waren bei der Massage. Die war auch viel besser als in Vietnam (hat auch ganze 6 EUR pro Stunde gekostet *g*) und keiner hat am Ende nach Trinkgeld gefragt. Danach waren wir noch in einer Strandbar, wo wir gerade noch den Schluss von einer Feuershow gesehen haben.
 

Am naechsten Morgen sind wir nach dem Fruehstueck erstmal in die Stadt bzw. an den Pool gegangen und ich hab endlich einen neuen Bikini gefunden. Mittags sind wir dann los zum Tauchen. Beim 1. Tauchgang hatte ich aber erstmal eine Brille, die gar nicht gepasst hat und in die permanent Wasser gelaufen ist. Hab dann gar nichts mehr gesehen und der franzoesische Tauch-Instructor hat sich immer mehr aufgeregt und mich am Arm gepackt und weggezogen und gemeint, die Maske waer gut, nur mein Gesicht ist halt komisch *g* naja, am Ende hab ich dann doch eine neue Maske gekriegt und damit gings dann auch. Es war schon cool, aber Tioman war von der Unterwasserwelt her schoener. Hier waren viele Korallen schon tot. Wir haben dann auch Mittagessen auf unserem Longtailboat gekriegt in einer kleinen voll schoenen Bucht und konnten da noch ein bisschen baden. Man muss ja zwischen den Tauchgaengen immer ein bisschen warten. Beim 2. Tauchgang sind wir dann auch durch einen Canyon geschwommen. Die versprochenen Haie haben wir leider nicht gesehen. War aber trotzdem cool. Wir sind dann noch fuer den Sonnenuntergang auf dem Boot geblieben und dann zurueck zum Hotel gefahren. Abends gabs dann das gleiche Programm wie am Tag davor  ;)
  hier gabs Mittagessen Nemo ;)
Am Sonntag wollten wir unsern Urlaub auch in der Sonne ausklingen lassen und waren auch eine Weile am Pool und am Meer, aber dann hats angefangen zu regnen. Wir sind dann nochmal durch die Stadt gelaufen und haben Pizza gegessen (ist ja in Singapur so teuer). um halb 3 ging dann die Faehre zurueck nach Phuket und es hat sogar nochmal die Sonne gescheint. Bis kurz vor Ankunft auf dem Festland. Da hats dann ploetzlich so geregnet, die ganze Faehre stand unter Wasser und es war natuerlich alles tropfnass! Es ist jetzt halt schon die Uebergangsphase zur Regenzeit. Aber insgesamt hatten wir ja Glueck mit dem Wetter.
 
Also Thailand war echt cool und die Leute sind auch nicht so aufdringlich (ausser in Phuket *g*). Und das Preis-Leistungs-Verhaeltnis ist natuerlich auch super. Erstaunlicherweise gab es aber auf ganz Phi Phi Preisabsprachen und alles hat in jedem Laden genau gleich viel gekostet. In 2 Wochen gehen wir nach Bangkok und ich glaub, ich muss irgendwann nochmal herkommen und noch ein bisschen mehr von Thailand anschauen :)
weitere Bilder werde ich hochladen, sobald es mal endlich geht ;)


Open Water Diving on Tioman

Donnerstag, 15.09.2011
Bevor ich jetzt ins naechste Wochenende starte (dieses Mal gehts nach Ko Phi Phi in Thailand) muss ich doch nochmal ein kurzes Update ueber die letzten beiden geben. Seither war das schwierig, weil es mal wieder ein kleines Internetproblem gab/gibt...
 
Vor 2 Wochen sind wir mal hier in Singapur geblieben. Samstags sind wir dann anch Pulau Ubin gefahren, einer kleinen, noch recht naturbelassenen Insel von Singapur. Dort haben wir uns Fahrraeder ausgeliehen und sind auf der ganzen Insel rumgefahren (sie Saettel waren ziemlich hart, was sich bald bemerkbar gemacht hat...). Es war aber sehr schoen dort und mit den Fahrraedern eben mal was anderes. Und wir haben wieder ein paar Affen gesehen ;)
Am Sonntag sind wir dann in die Botanischen Gaerten gegangen, was auch schoen war, vor allem der Orchideen-Garten, der eigentlich auch Eintritt kostet. Danach wollt ich mir eigentlich noch einen Bikini kaufen, aber in ganz Singapur gibts so was zur Zeit irgendwie nicht. Hab auch nachgefragt und die Verkaeuferin war ueber die Frage ziemlich erstaunt und sie hat gemeint, dass es natuerlich keine Bikinis gibt, weil jetzt doch Herbst- und Wintermode da ist. Es sind ja trotzdem nur jeden Tag 30 Grad :D
 
Letztes Wochenende haben wir dann unseren Tauchschein (Open Water Divers) auf Tioman gemacht. Am Donnerstag davor hatten wir nochmal eine Pool-Session und am Freitag Abend gings dann mit dem Bus los nach Malaysia. Die 1. Nacht haben wir in Mersing uebernachtet und morgens gings dann ganz frueh mit der Faehre rueber nach Tioman. Dort haben wir dann erstmal gefruehstueckt (in Mersing gabs nur Reis und Nudeln und Eis...) und hatten danach auch gleich das Briefing fuer die ersten beiden Tauchgaenge.
 
Am Samstag hatten wir insgesamt 3 Tauchgaenge, wo wir aber nur auf dem Boden waren und die Uebungen machen mussten, um den Tauchschein zu erhalten. War natuerlich aber trotzdem viiiel besser als im Pool, weil das Wasser auch viel waermer (29 Grad) und ganz tuerkis war und auch schon ganz schoen viele Fische (und die sehr huebschen Seegurken) um uns rum waren. Wir mussten dann halt nochmal alle Skills wiederholen, die wir im Pool gelernt haben, aber das war antuerlich kein Problem  ;) Das einzige kleine Problem war, dass gerade ein Sturm mit Gewitter aufkam, als wir starten wollten. Aber wir sind dann einfach trotzdem gegangen, obwohl man bei Gewitter ja eigentlich nicht ins Wasser soll. Ist aber alles gut gegangen ;) Braun sind wir aber wieder mal nicht geworden, weil ja das Wetter nicht so gut war und wir halt auh die ganze Zeit mit Tauchen beschaeftigt waren...
 

Am Sonntag hatten wir dann unsere beiden "fun dives" im Korallenriff, das war echt cool. Wir haben sogar eine Schildkroete gesehen und Nemo gefunden ;) Da hat dann sogar mal die Sonne gescheint und dann kommen die Farben erst richtig raus!  Wir haben dann noch den Tauchschein bekommen und wollen in Thailand oder auf den Philippinen nochmal tauchen gehen :)
 
die Rueckfahrt hat sich dann ein bisschen verzoegert, wir wollten noch Burger kaufen, aber vor uns hat jemand ueber 60 Burger bestellt, das hat halt ewig gedauert!! da war auch eine Familie aus Singapur in unserer Gruppe dabei, also der Vater und 2 soehne (19 und 13). Zwischen Singapur und Malaysia ist dann eine ganz lange Bruecke und auf jeder Seite von der Bruecke ist dann die jeweilige Grenze mit den Kontrollen. der kleinere von den 2 Jungs hat dann auf der Rueckfahrt seinen Reisepass nach der Ausreise aus Malaysia liegen lassen^^ voll doof, aber er durfte nach einer Weile dann trotzdem irgendwie nach Singapur einreisen :D
  
wir waren dann so um halb 12 in Singapur nd haben dann 1,5 Stunden auf ein Taxi gewartet! per Telefon habe wir keins erreicht und alle, die vorbei gefahren sind, waren entweder voll, haben nicht gehalten, oder wollten uns nicht mitnehmen, weil sie in eine andere Richtung fahren wollten... aber wir habens dann doch noch geschafft ;)
 
Bilder gibts bald noch welche, jetzt gehts erstmal nach Thailand, bis dann ;)

Bilder

Montag, 05.09.2011

So, hier sind einfach mal ein paar Bilder :)

Adam Road - da wohnen wir Petronas Towers in KL Die Chinesen-Pose haben wir schon drauf :D bei den Batu-Caves in KL Batu-Caves Batu-Caves Das Killer-Viech in der Dark Cave unser Pool bei Nacht nochmal unser Pool auf Sentosa Sentosa National Day National Day National Day

Daily Life

Samstag, 03.09.2011

So, jetzt bin ich schon ein paar Wochen da, jetzt wird’s mal Zeit für die Beschreibung meines Tagesablaufs!

 

Morgens kommt immer ein Eichhörnchen vorbei und läuft übers Balkongeländer. Um kurz vor 8 gehen wir los und am Eingang von unserem Wohnkomplex sitzt ein ganz alter, sehr dünner chinesischer Mann, der sich immer wahnsinnig freut uns zu sehen und mit winken gar nicht mehr aufhört. Vermutlich sind wir die einzigen hier, die zu ihm guten Morgen sagen.

 

Um kurz nach 8 kommen wir dann bei Bosch an, das Gebäude sieht aus wie überall auf der Welt :D Ich bin dann die erste im Büro, kurz danach kommen die anderen Deutschen und so bis halb 10 füllt sich dann alles. Ich bin im Marketing, hauptsächlich bei Bremsen, eingesetzt.

 

Die Arbeitsweise hier ist ziemlich anders als in Deutschland, viiiel langsamer, deshalb müssen die Leute hier auch jeden Tag länger arbeiten. Mit der Gleitzeit ist es auch so was, die normalen Angestellten müssen mindestens 30 Überstunden haben, um im Folgemonat 1 Tag (entspricht ja 8 Stunden) frei nehmen zu können. Das ist auch schon das Maximum, daher verfallen dann immer mindestens 22 Stunden. Und es gibt auch nur 20 Tage Jahresurlaub. Hier wird dann wohl öfter mal unbezahlter Urlaub genommen.

 

Gestern haben 9 Leute bei mir im Büro fast 1 Stunde lang während der Arbeitszeit einen selbstgebauten Ball aus Zeitungspapier und Tesa über 3 Schreibtische hinweg in einen Papierkorb geworfen und dabei um Geld gespielt. Das machen sie wohl öfter :D

 

Es gibt auch eine Erholungsraum mit Tischfußball und Tischtennis und so, da gehen auch einige hin, manche schlafen da einfach hinter der Couch ;)

 

Datenschutz gibt’s auch keinen. Tim wollt eine Liste mit seinen Zeiten (wir können uns irgendwie nicht ins System einloggen) und hat einfach eine Excelliste mit den Zeiten von allen Mitarbeitern hier am Standort bekommen (es war nur ein Filter für ihn gesetzt), teilweise nur mit Personalnummer, teilweise auch mit dem ganzen Namen!

 

Bei einem Verpackungsprojekt, wo ich mitarbeite, war eigentlich ein Meeting für Mittwoch angesetzt, mit 3 Leuten. Ich hab dann am MI mal nachgefragt, ob wir das Meeting jetzt machen, weil keiner mehr was gesagt hat. Dann hieß es „vielleicht morgen“. Am Freitag hat einer der beiden gemeint, wir zwei anderen sollten das Meeting einfach nächste Woche allein machen, weil er jetzt eh 2 Wochen lang nicht da sei. So kann mans auch machen :D

 

Mittags geh ich meistens mit den (vielen) anderen (deutschen) Praktikanten essen, oft aber außerhalb. In der Kantine gibt’s keinen Speiseplan, weil es eh jeden Tag das Gleiche gibt: 1 Gericht für Moslems, Buffet mit Reis, wo man sich 3 Beilagen zum Reis aussuchen kann und das westliche Essen ist immer Spaghetti :D

 

Man arbeitet dann meistens so bis 18 Uhr oder 18:30, dann treffen wir uns und gehen noch was essen. Zu Hause gehen wir dann erstmal in den Pool und in die Sauna, danach muss man meistens noch etwas planen, wofür wir uns auf unseren riesigen Balkon setzen und Cola aus der Dose trinken :D Dazu kommt die laute Musik unserer Nachbarn, die uns am ersten Tag erzählt haben, dass die anderen Nachbarn so blöd wären und sich ständig über Lärm beschweren, obwohl sie immer ganz leise sind. Bis alles gemacht ist, ist es dann meistens 12 und wir können ins Bett ;)

 

wenn ich irgendwann mal wohin komm, wo das Internet ein bisschen schneller ist, lad ich auch mehr Bilder hoch, aber für die Vietnam-Bilder hab ich ca. 2 Stunden gebraucht....

langes Wochenende in Vietnam

Mittwoch, 31.08.2011

Am Dienstag war in Singapur Feiertag (wegen Ende des Ramadans) und weil am Samstag Wahlen waren, hatten wir am Montag auch gleich noch frei. Deshalb gabs dann unser erstes verlaengertes Wochenende und zwar in Vietnam. Am Freitag Abend nach der Arbeit gings fuer TIm, Stefan, eine andere Praktikantin und mich nach Ho Chi Minh City oder auch Saigon. Der Flug hat nur 1h40 gedauert und der Landeanflug war ziemlich dicht ueber den Haeusern der Stadt.

Fuer das Visum muss man erstmal einen Onlineantrag abschicken (und bezahlen) und dann vor Ort nochmal was ausfuellen (und wieder bezahlen). Die Beamten dort waren so was von unfreundlich. Sie haben dann vom ganzen Flugzeug die Paesse eingesammelt und auf einen grossen Haufen gelegt (schon ein bisschen ien komisches Gefuehl so ohne Pass, aber das hatten wir dann jede Nacht im Hotel auch..) und wir standen dann ewig dort rum. irgendwann haben sie dann angefangen einzelne Leute aufzurufen, was sich alles gleich angehoert hat. Jedenfalls hatten wir Glueck und nach einer guten halben Stunde Wartezeit unser Visum und konnten mit dem Taxi in die Stadt fahren. Das erste, was uns aufgefallen ist, war das Chaos auf den Strassen (wenige Autos, Millionen Roller, die aufgrund des Regens einfach ein Plastik-Regencape oben drueber geworfen haben, auch uebers Licht) und die Stromleitungen :D

Stromleitungen

Das Hotel war echt gut und wir konnten von dort aus auch gleich eine 3 Tagestour am Samstag zum Mekong-Delta buchen. An diesem Abend sind wir nur noch zum Geldautomaten gelaufen und haben gehofft, dass wir nicht ueberfahren werden. Vorher haben wir noch gelesen, mit welcher Taktik das funktionieren sollte: einfach laufen, in gleichmaessigem Tempo, dann fliesst der Verkehr einfach drum rum. Das hat wirklich geklappt, wir sind alle zurueck und keiner wurde angefahren oder so ;)



Mekong-Delta Tag 1: My Tho

Nach dem Fruehstueck im Hotel wurden wir abgeholt undzum Bus gebracht. Unterwegs wollten uns schon ziemlich viele Leute Sonnenbrillen, Faecher oder gefaelschte Lonely Planets verkaufen. Die Fahrt nach hat ganz schoen lange gedauert, 2,5 Stunden fuer ganze 75 km! Auf dem Weg konnten wir einiges von Saigon bei Tag sehen und vor allem die Strassenverkaufsstaende mit Lebensmitteln bewundern :D wir waren auch alle erstaunt darueber, wie viel auf einem Roller transportiert werden kann! Und vor allem was alles :D Oft fahren ja auch ganze Familien auf einem Roller und die Babies werden auch mal waehrend der Fahrt gestillt. Ein Roller hatte auch ca. 50 lebende Enten geladen!

In My Tho sind wir erst mal mit dem Schiff auf dem Mekong gefahren. Der Fluss hat die gleiche Farbe wie der vietnamesische Milchkaffee, anscheinend aber nur in der Regenzeit. Das kann ich mir eher nicht vorstellen, weil da auch alle Abwassser und der komplette Muell reingeworden wird. Bei Essensresten sagen sie, sie fuettern doch die Fische, aber ich glaub ja nicht, dass die Fische hier auch Plastikmuell und anderes fressen, ausser es gibt hier den gemeinen Plastikfisch oder so was :D

Der erste Stop war bei einer Bienenfarm, wo wir sehr suessen, aber leckeren Tee mit Honig im Mischverhaeltnis 2:1 bekamen und auch den ersten Rice-Wine (=Reis-Schnaps mit 40%) probieren konnten. Mit kleinen wackeligen Booten wurden wir dann in Schwerstarbeit von den kleinen schmaechtigen Vietnamesen durch die Kanaele gefahren. Die einzige englische Vokabel, die alle koennen ist "Money". Wir wollten den Bootsfahrern auch erst was geben, aber wenn man danach gefragt bzw. dazu aufgefordert wird, ist das ja so eine Sache. Naja. Wir sind dann zu einer Suessigkeitenfabrik gefahren, wo Kokos-Bonbons von Hand hergestellt werden. Tim und ich haben auch gleich einige Packungen gekauft, um den lokalen Markt zu unterstuetzen.

Kokossuessigkeiten

Zum Mittagessen gabs eine kleine Portion Chicken-Rice, Tim und ich haben dann noch eienn grossen Fisch dazu bestellt, der war auch echt lecker. Man hat dann ein Reispapier genommen, ein paar Reisnudeln, Kraeuter, Fisch drauf und daraus dann selbst eine Fruehlingsrolle gemacht. Allerdings waren unsere selbst gedrehten nicht so stabil, wie es vorher gezeigt wurde :D Wie schon gesagt, war das Essen echt gut. Zum Glueck haben wir erst spaeter gesehen, dass das Geschirr im Fluss gewaschen wurde und die Hunde, die ueberall rumliefen die Essensreste direkt von den Tellern und Loeffeln geschleckt haben :D

Die naechste Station sollte eine Obstfarm mit traditioneller Musik sein. Die Farm haben wir nicht gesehen, aber wir haben ein bisschen Obst zu essen bekommen und der Gesang war ein ziemlich schiefes Gejaule, das gar nicht zur Musik gepasst hat. Nur ein alter Mann war cool, der hat verschiedene "Instrumente" gespielt. Auch hier wurder wieder Trinkgeld gesammelt, aber von unserer Reisegruppe hat keiner was gegeben... Am Schluss haben sie dann noch die Melodie von Jingle-Bells gespielt und vietnamesisch dazu gesungen :D

Mit dem Bus gings dann nochmal ein ganzes Stueck weiter nach Can Tho zum Hotel. Auf der Suche nach Abendessen haben wir uns spontan fuer eine Massage entschieden. Dort konnte wieder keiner Englisch, aber wir haben fuer 1 Stunde dann 100.000 Dong bezahlt, ca. 3,30 Euro. Die Massage war doch etwas fragwuerdig, die Masseuse hat sich erstmal auf einen draufgesetzt, teilweise wurde ziemlich stark geklopft/geklatscht und das beste war, dass wir noch dreckige Fuesse hatten und dann direkt anch den Fuessen das Gesicht dran war :D Die Massage war dann auch nach 30min schon beendet, nachdem wir nicht nochmal zahlen wollten und die Masseurinen ziemlich sauer wurden und gerufen haben "you money, you money" und wir schliesslich rausgeworfen wurden. Bei Tim und Stefan wars sogar noch frueher zu Ende, weil sie das Happy Ending abgelehnt hatten :D Nach dem Abendessen sind wir dann nur noch ins Bett gegangen.



Mekong-Delta Tag 2: Can Tho

Gefruehstueckt haben wir in einem anderen Hotel, wo es ein super Buffet fuer ganze 2 Euro gab. Danach sind wir zum Floating Market gefahren. Da kommen die Bauern mit dem Schiff und verkaufen direkt im Fluss ihre Sachen. Also kein Touri-Markt, sondern wirklich fuer die normalen Leute dort. Es gab natuerlich schon ein paar Boote, die uns Kaffee verkaufen wollten, wir haben dann auch ne ganze Ananas (frisch geschaelt) fuer 30 cent gekauft. Da msusten aber auch echt schon kleine Kinder Sachen verkaufen. Durch den Markt selber sind wir mit einem kleineren Boot gefahren. Da war auch ein ca. 3-jaehriger Junge mit drin, der nach jeder Fahrt betteln musste. Ich hab ihm Gummibaerchen gegeben und er wollt mir dann unbedingt auch was abgeben :DVerkauf vom Boot aus Floating MarketHaribo macht Kinder froh...

Danach sind wir zu einer Reisnudel-Fabrik gefahren, einem Familienbetrieb. da wurde zuerst das Reispapier hergestellt und dann mit einem Shradder zerschnitten. Pro Tag wird dort ca. 1t Reisnudeln produziert und jeder Arbeiter macht Tag fuer Tag die gleiche Taetigkeit (1-2 Handgriffe) und das fuer gute 40 US$ im Monat! Spaeter waren wir noch in einer Reismuehle. Dort gab es an technischer Ausruestung immerhin ein kleines Foerderband.

Reispapier-HerstellungProduktionsanlagenReisnudeln

Zurueck in der Stadt waren wir erstmal in einem Restaurant zum Mittagessen. Tim und ich haben die empfohlene Schlange probiert (auch ca. 3 Euro) und es war gar nicht schlecht. Dazu haben wir aber auch noch einen Seafood-Teller bestellt und danach einen Snake-Wine (Reisschnaps, in den Schlangen eingelegt waren). Wir haben dann gleich ein ganzes Wasserglas voll Schnaps bekommen und mussten es nicht mal bezahlen. Aber der Schnaps ist glaub auch ganz gut, um die Bakterien abzutoeten :D Wie in vielen Restaurants hier war die Toilette in der Kueche und die Tuer ging auch nicht so richtig zu. Bei so was guckt man sich in der Kueche besser auch nicht so genau um, wie z.B. das Gemuese auf dem Boden geschnitten wird und so :D In Indonesien gabs ja meistens auch kein Klopapier... In Vietnam gabs oft nicht mal eine Spuelung und nur so Stehklos. Man glaubt kaum, wie man sich (zurueck in Singapur) an einer normalen Toilette erfreuen kann :D

Schlange
Mit dem Bus einer anderen Reisegruppe gings nachmittags ewig weiter nach Chau Doc an der Grenze nach Kambodscha. Ein Stueck sind wir auch mit der grossen Faehre gefahren, wo ueberall bettelnde Kinder waren. Wir haben dann auch kurz an einer Krokodilfarm gehalten, aber das war dann doch das Touri-Programm (aussteigen, 10min zum Bilder machen, weiter fahren). Abends haebn wir im Floating Hotel uebernachtet, also einem Schiff. Tim und ich haben uns einen Taschenkrebs und Garnelen geteilt, wobei der Krebs echt gut, aber echt umstaendlich zu essen war! Gut, dass wir Reis dazu bestellt hatten, wovon man satt werden konnte ;)

 

 

Mekong-Delta Tag 3: Chau Doc

Das Programm an diesem Tag bestand hauptsaechlich aus der 7-stuendigen Busfahrt zurueck nach Saigon... Morgens war eine Fisch-Farm geplant. Die Fisch-Farm war ein Haus auf dem Fluss, wo es ein Loch in der Terrasse gab. Da wurde Fischfutter reingeworfen und wir konnten zuschauen, wie sich hunderte Fische darum gestritten haben. Unser Tourguide fand es sehr witzig, dass im Fischfutter auch Fischreste sind, aber dass die Fische das ja nicht wissen muessen. Nach dieser ausfuehrlichen Besichtigung haben wir noch ein Dorf besucht, das war ziemlich interessant, weil man wirklich gesehen hat, wie die Leute ihr taegliches Leben haben. Also mit Huehnern im Haus und dem kompletten Transport auf den Rollern und so.

Spaeter waren wir nochmal auf einem Markt, wo man wirklich alles kaufen konnte, natuerlich war alles sehr chaotisch und eng. Manche Leute hatten gar keinen richtigen Marktstand, sondern einfach nur eine Schuessel auf dem Boden mit irgendwas drin. Es gab Gewuerze, Unterwasesche, Schuhe, verrostete Ketten und Karabinerhaken, Fleisch, Obst, Fisch, Schmuck,..... Alles was man halt so braucht ;) Ich wurde von einem kleinen bettelnden Maedchen verfolgt, weil ich ihr auch Gummibaerchen gegeben hatte... Nach einem kurzen Rundgang mussten wir auch weiter fahren, aber so viel laenger kann man sich als Europaer dort auch nicht aufhalten, sonst wird man wahnsinnig vom Geruch, den vielen Leuten, engen Gassen, wo dann auch wieder Roller durchfahren mit riesigen Gepaeckstuecken und so.

Bild des Tages :D

Auf dem Rueckweg haben wir noch am Sam-Berg angehalten, wo wir einen buddhistischen Tempel anschauen konnten. Danach gabs Mittagessen auf der Krokodil-Farm vom Tag davor. Tim, Stefan und ich haben uns Krokodil-Fruehlingsrollen geteilt, die waren auch gut, die beiden haben dann aber auch noch ein Stueck richtiges Fleisch probiert, was ihnen gar nicht geschmeckt hat.

Krokodil-Rolle

Abends sind wir dann wieder in Ho Chi Minh City / Saigon angekommen. Der Plan war, nochmal eine serioesere Massage zu suchen. Dann sind wir aber an einer Schneiderei vorbei gekommen, die alles innerhalb eines Tages fertig machen und Tim und ich mussten uns einfach was schneidern lassen ;) Allerdings ist es ziemlich schwer sich zu entscheiden bei der riesigen Auswahl an Stoffen und Mustern und allem! Jedenfalls hat Tim einen Anzug mit Krawatte und Hemd bestellt und ich hab einen Anzug mit Blazer, Hose und Rock, eine Bluse und dann noch ein Wildseidekleid in Auftrag gegeben fuer nen super Preis. Hab mich voll gefreut, weil so was in Singapur einfach zu teuer ist. Fuer alles zusammen hab ich jetzt ein bisschen mehr als 100Euro gezahlt :)

Nach dem Essen beim Pizza Hut-Takeaway (es war gerade buy 1, get 1 free) wollten wir noch was trinken gehen. Die Auswahl ist doch etwas schwieriger, immer wenn man an einer Bar vorbei laeuft, kommen ca. 10 Vietnamesen angerannt und wollen einen mehr oder weniger reinziehen. Ueberhaupt gibt es immer sehr viel Personal. Es war keine Seltenheit, dass 3 Leute beteiligt sind, wenn man nur 1 Cola bestellt. Oder es kommt vor, dass man etwas bestellt udn nach 10min jemand kommt und versucht zu erklaeren, dass es das nicht gibt. Die Englisch-Kenntnisse sind doch recht beschraenkt, aber "Today finish" haben wir doch ab und zu mal gehoert oder "No has" :D Jedenfalls haben wir uns dann an eine Ecke gesetzt und Cocktails getrunken. Dann kamen ploetzlich 2 Brittinen von der Mekong-Tour vorbei und wir sind mit ihnen noch in eine andere Bar gegangen, wo 1l Rum nur gute 3 Euro gekostet hat. Als wir spaeter zum Hotel gegangen sind, waren ueberall Ratten (hab ca. 5 Stueck auf 200m gesehen). Eine kam sogar die Treppe von der Bar runter, wo wir vorher waren.... sehr schoen. Das Hotel war dann mit 2 dicken Ketten und grossen Schloessern abgeschlossen und das Hotelpersonal lag im Foyer auf dem Boden und hat geschlafen *g*



Letzter Tag: Cu Chi-Tunnels

An unserem letzten Tag in Vietnam haben wir noch das Tunnelsystem aus dem Krieg in Cu Chi besichtigt. Dafuer sind wir 1,5h Bus gefahren, habn aber noch 30min bei irgendwelchen Kuenstlerwerkstaetten angehalten, wo die Sachen dan viel zu teuer an Touristen verkauft werden. Die Tunnel selber waren echt interessant. Teilweise gab es Eingaenge, wo wirklich 1 Person nur ganz knapp senkrecht reinpasst und oben ein mit Laub bedeckter Deckel drauf ist, sodass man wirklich nichts davon sieht. Die Tunnel selber haben 3 verschiedene Ebenen, wir waren nur in der obersten. Die ist nur 1,20m tief und auch schon so klein, dass man nur auf Knien durchkommt. Licht gabs mehr oder weniger keins und ab uns zu gings auch mal unerwartet bergab oder um eine Kurve. Wir haben so aber nur 25m hinter uns gebracht. Die tieferen Ebenen sind noch kleiner und es gibt vor allem weniger Luft. Dazu kommt noch die Hitze. Also ein Spass war das fuer die Leute sicher nicht! Auch wenns in dem Propaganda-Video mit der froehlichen Musik spaeter so dargestellt wurde :D

Zurueck in Saigon konnten wir unsere Klamotten abholen, bei mir gabs noch 2 ganz kleine Aenderungen, aber sonst hat alles gepasst :) Nachdem am Tag davor die Ratte aus dem Restaurant gekommen war, haben wir uns gegen lokale Kueche und fuer eine westliche Kette entschieden und sind nochmal zu Pizza Hut.

Nachmittags hatten wir dann auch noch Zeit fuer die Massage, die ja schon am Abend vorher geplant war. Wir haben uns aber vorher erkundigt, wo es serioes zugeht. Die 1-stuendige Massage hat auch 100.000 Dong gekostet (3,30 Euro) und war auch gut, nur Stefan war ein bisschen enttaeuscht, dass er die alte, dicke Asiatin bekommen hat :D Am Schluss sollten wir natuerlich auch Trinkgeld geben, was an sich ja OK ist, aber die hatten auch gleich nen Zettel, wo die Hoehe vorgegeben war: Good = 100.000 (also genauso viel wie der vereinbarte Preis), Normal = 50.000 und None = 40.000! wir haben dann einfach ein bisschen was gegeben, nix vorgeschriebenes und sind halt gegangen. War dann auch OK :D

Auf dem Weg zum Flughafen konnten wir nochmal die Verkehrssituation "geniessen". Irgendjemand im Taxi hat dann gesagt, dass es voll komisch ist, dass wir ja noch gar keinen Unfall gesehen haben. Und Zack war uns ein Roller hinten reingefahren :D Die Stossstange war schon ziemlich kaputt. Der Taxifahrer ist wuetend ausgestiegen und hat das Auto einfach mitten auf der Hauptstrasse stehen lassen. Wir haben dann mal den Warnblinker angemacht :D Der Rollerfahrer hat ihm dann ein bisschen Geld gegeben und dann war die Sache auch erledigt! Das war aber noch Glueck, dass nicht mehr passiert ist, viele Rolelrfahrer haben zwar einen Helm, aber der bringt vermutlich nicht so viel. Die Kinder, die mitgenommen werden, haben nie einen.
Verkehrssituation!!

Am Flughafen haben wir dann noch einen Kaffee getrunken, als ein Vietnamese mit Heft und Stift kam und uns angesprochen hat. Wir dachten natuerlich, dass er auch was verkaufen will. Deshalb haben wir gesagt, wir kaemen aus Liechtenstein und koennen kein Englisch. Er hats dann ein paar Mal probiert, aber wir habens ja nicht verstanden. Als er dann gegangen ist, meinte er noch, dass es so schade ist, weil er ja gerade Pilot wird und dachte, er kann jetzt ein bisschen sein Englisch verbessern und die Sprach ueben. Der Arme, der wollt sich nur unterhalten und hat sich bestimmt voll ueberwunden, uns anzusprechen!

Die Beamten bei der Ausreise waren dann weider genauso unfreundlich wie bei der Einreise, ganz im Gegenteil zu denen in Singapur. Da haben wir wieder das, was wir in den letzten Tagen so oft gehoert haben: "Same same, but different" ;)

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